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Liebe Patrizia
Vielleicht beschreibe ich am besten mal einige der Gefühle, die der „Garten der kleinen Wunder“ in mir ausgelöst hat: Rührung, Wut, Freude, Genugtuung, Trauer, Mitleid, Lebensfreude, Bedauern, Hoffnung, Reue, Staunen, Erkenntnis, Trost… DIe Mischung war heftig, energiereich, aufwühlend, aber auch befriedigend und voller Erkenntnisse – Freude oder Bedauern auslösend.
Vor allem mochte ich die Charakterisierung der leisen Menschen, jenen, die sich in Menschenmassen unwohl fühlen, Zeit für sich selbst brauchen, nicht auffallen möchten und an einem Tag mit einem Erlebnis schon erfüllt sind, Zeit brauchen für den Nachhall in der empfindsamen Seele.
Als Kind war ich schon leise, in mich gekehrt, ging in Deckung, wenn Besuch kam, lauschte in einem sicheren Versteck. Später, in der Schulzeit, versagte mir der Atem, wenn ich vor der Klasse sprechen sollte, wurde allmählich dazu gedrillt, meine Ängste zu unterdrücken. Und so hat Angst begonnen, mein Leben zu prägen, hat als riesige Energie auch zu Erfolgen geführt – später jedoch einen hohen Preis dafür eingefordert mit Burnout, Depression und Infarkten. Dass es in anderen Kulturen und in anderen Epochen Tradition war, stille, spürende Menschen zu ehren und ihnen besonders anspruchsvolle Aufgaben zuzuweisen, habe ich erst spät erfahren. Derzeit wird Leise mit Schwach gleichgesetzt und Laut mit Stark – ein tragischer Verlust für alle!
Im Garten der kleinen Wunder war ich lesend und fühlend zuhause, war bei mir und bei der Gruppe diesseits und jenseits des Zauns, auch bei der Autorin. Ich freute mich und empfand mit den Figuren der Geschichte, war Teil der Handlung, fühlte mich eins damit.
Vermutlich gibt es wenige Bücher um stille Menschen. Dass ich diesem im Alter begegnet bin, bedeutet mir viel, tröstet mich und ermutigt mich leise zu bleiben.
Danke Patrizia!
Hans R. D.
Lieber Hans, danke für Deine persönlichen, schönen Worte, und ja, bleibe leise, es ist eine Stärke! Alles Gute, Patricia
Liebe Patricia
Als ich dein Buch gelesen habe, entdeckte ich viel in meiner Enkelin und mir wieder.Sie ist erst 11 Jahre alt,doch habe ich ihr von deinem Buch erzählt, vielleicht liest sie es einmal,wenn die Zeit dafür da ist.
Eine treue Leserin
Vielen Dank, das ist schön!